Haar-Prognosen 2017

06.03.2017

[caption id="attachment_38778" align="alignnone" ]frisurentrends-haartrends-2017-runway-looks-lofficiel Maison Margiela Haute Couture Spring/Summer 2017 © The Urban Spotter / theurbanspotter.com[/caption] Vom Slick-Look über den geometrischen Bob bis hin zu wilden Fransen – fünf Frisurentrends für 2017 Wie in der Mode ist 2017 auch Frisuren-technisch alles drin. Gar nicht so leicht, da die wichtigsten Hairstyling-Trends des Jahres auszumachen. Wir haben uns die aktuellen Kollektionen, Kampagnen und einschlägigen Social Media-Kanäle genauer angeschaut und irgendwo zwischen Slick-Look, geometrischem Bob und wilden Fransen einige ganz besondere Looks mit Trendpotential gefunden. Slick-Look Der Sleek-Look ist den meisten ein Begriff. Für alle anderen, dabei handelt es sich um jenen Trend, bei dem das Haar akkurat und seidig geglättet über die Schulter fällt. Ein ideales Beispiel dafür, die SS17-Show von Victoria Beckham. Schöner lässt sich glattes Haar nicht in Szene setzen. Was aber bitte ist jetzt aber der Slick-Look? Wie der Name schon erahnen lässt, hat das Ganze etwas mit reichlich Nässe und Öl zu tun. Genau so soll das Haar bei diesem Trend nämlich aussehen. Auf Shampoo und Fön muss zukünftig allerdings nicht verzichtet werden. Glossy-Pasten sorgen dafür, dass wir den Look auch mit frisch gewaschener Löwenmähne hinbekommen. Ganz nach dem Vorbild von Alexander McQueen, wo man das aalglatte Styling bei der Show letzten Oktober auf die glanzvolle Spitze trieb. Gesichtet wurde der Look aber auch bei Christopher Kane, Simone Rocha und einigen anderen. [gallery ids="38760,38761,38757,37053,38758,38762,38759"] Geometrische Bobs und Wasserwellen Mit seiner aktuellen Frühjahrskampagne präsentierte Prada als einer der ersten den Trend-Look 2017 für kurzes Haar – und begeisterte damit auf Anhieb. Geometrisch exakte Mikro-Bobs, bei denen das Haar gerade noch hinter das Ohr geklemmt werden kann, dazu ein kantiger XXL-Pony. Da werden Erinnerungen an den Flapper wach, jenen Frauen-Typ der 1920er Jahre, bei dem sich alles um Emanzipation drehte. In diese Tradition treten wir nur zu gerne, besser könnte die Botschaft kaum passen. Praktisch auch: Der Look eignet sich sowohl für glattes, als auch für gelocktes bis krauses Haar. Letzteres lässt sich durch den ultrakurzen Schnitt sogar viel leichter bändigen. Außerdem benötigt der geometrische Bob allgemein weit weniger Styling, als mancher denken mag. Maison Margiela macht es vor. Haare glätten und mithilfe von Mattpasten wie der von Balmain Hair die Schwere in die Spitzen legen. Wer es etwas weiblicher auf dem Kopf will, darf in der gleichen Epoche bleiben. Marc Jacobs beschert der glamourösen Wasserwelle ein Comeback. [gallery ids="38767,38769,38764,38765"] Fransen-Bob und Curls  In der Mode dreht sich diese Saison alles um die 80er. In Sachen Beauty und Styling geht es nicht minder retro zu. Alexander Wang setzt für das kommende Frühjahr/Sommer auf wilde Fransen-Bobs, die praktisch vom Ansatz bis in die Spitzen durchgestuft sind und nicht selten mit großzügigem Pony daherkommen. So wie Meg Ryan ihre Haarpracht einst im Kultstreifen „Harry und Sally“ trug. Einen Hauch Madonna versprüht dagegen die Topshop Unique-Kollektion. In bester „Like a Virgin“-Manier gibt es auf dem Runway Curls en masse zu sehen inklusive des obligatorischen Seitenscheitels. Für den persönlichen Griff zum Lockenstab gilt, je enger die Haar aufgedreht werden, desto unbändiger der Look. Am besten vorher ein entsprechendes Hitzeschutz- und Strukturspray verwenden. Das lagert sich nicht so schwer im Haar ab wie Schaum. Bereit für das große Revival? [gallery ids="37054,38751,37056,38752,38753,38754"] Parting Braids Flechtfrisuren bleiben auch 2017 ein großes Thema. Neben romantischen Fischgrätenzöpfen und roughen Boxer Braids dürfen wir uns in diesem Jahr vor allem über filigrane Flechtkunst freuen. Parting Braids heißt der aktuelle Trend, der auf Instagram und dem Runway gleichermaßen gefeiert wird. Meint nichts anderes, als einen schmal geflochtenen Zopf am Scheitel entlang. Gigi Hadid hat es vorgemacht und trägt das Styling aus ihrer Reebok-Kampagne unlängst auch privat. Bloggerin Chiara Ferragni zog kurz darauf nach. Somit dürfte der Instagram-Hype endgültig besiegelt sein. Mit etwas Übung, lassen sich die Parting Braids ganz einfach zuhause nachflechten. Das Haar dafür am besten nicht frisch waschen, das gibt dem Zopf besseren Halt. Außerdem ein feuchtigkeitsspendendes Stylingprodukt verwenden wie die Hydrating Styling Cream von Morrocanoil. So wird das Haar nicht porös. Wichtig bei diesem Style vor allem aber eine Frage: Welcher Scheitel steht mir am besten. Durch die Zöpfe wird der nämlich noch einmal extra betont, was sich entsprechend auf die Gesichtsform auswirkt. [gallery ids="38746,37237,38749,38747,37236,38748"] Blorange Ombre Look, Strawberry, Bayalange, Peach Hair, und, und und. So mancher Friseur mag mittlerweile entnervt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, bei all den vielen Frisuren-Namen, die das Internet tagtäglich hervorbringt. Neueste Kreation aus dem WWW: Blorange, eine Mischung aus Blond und Orange, die in der Praxis eigentlich hauptsächlich nach letzterem Ton aussieht und je nach Färbung manchmal nach Gelb und dann wieder nach Rosa aussieht. Beschert hat uns den Trend Georgia May Jagger, die sich mit entsprechender Haarpracht kürzlich auf Instagram präsentierte. Seitdem haben sich von Katy Perry bis Gigi Hadid auch andere Promis an den Look Trend herangetraut. Uns erinnert das Styling eigentlich eher an eine misslungene Blondierung, früher nannte man das zeitweise auch Grunge. Ob es nun aber gefällt oder nicht, der nächste große Farbentrend lässt garantiert nicht lange auf sich warten. Wir hörten Greenery soll 2017 – mindestens im Interior Bereich – ein ganz großes Ding sein. [gallery ids="38737,38739,38741,38742,38743,37240"]