Filmtipps fürs Wochenende

16.02.2017

[caption id="attachment_36209" align="alignnone" ]filmtipps-kinostarts-februar-maerz-2017-Lofficiel LOVING © PR[/caption] Von der konservativen Vergangenheit über die brutale Realität bis zur digitalisierten Zukunft – hier kommen unsere Filmtipps fürs Wochenende LION Als kleiner Junge geht Saroo (Dev Patel) während einer Zugreise verloren. Ein australisches Ehepaar adoptiert ihn. 25 Jahre später begibt er sich mithilfe von Google Earth auf die Suche nach seiner Herkunft. Tränengarantie! Ab 23. Februar im Kino VOLT  Mit dem Prinzip Learning by Doing und einer großen Portion Leidenschaft hat es Tarek Ehlail weit gebracht. Gerade drehte der junge Regisseur das Action- Drama VOLT. Hauptrolle: Benno Führmann. Der hat im hitzigen Gefecht einen Todesfall zu verantworten. Die Schuld wird zu seiner treuen und schmerzhaften Begleiterin Seit 2. Februar im Kino

  DER HUND BEGRABEN In dieser schwarzen Komödie gibt es eine Szene, wo Herrchen ihren Vierbeinern Frisbee- Scheiben zuwerfen. Alles in Zeitlupe. Schlappohren fliegen, und die Gesichter der Menschen öffnen sich in tiefster Verzückung. Einheit und Ekstase. Ein paar Sekunden später überfährt der gebeutelte, arbeitslose Familienvater Hans (Justus von Dohnányi) den eigenen Hund. Der Mann, der sich als Retter der Situation anbietet (Georg Friedrich), übernimmt kurzerhand auch einfach Hans’ Familie. Ab 23. März im Kino LOVING Ihr Schauspiel in dem Drama um eine sogenannte Mischehe im Virginia der frühen Fünfzigerjahre trifft mitten ins Herz einer Nation, die mit ihrem neuen Präsidenten zurückzufinden scheint zu ihrer rassistischen, frauenverachtenden Vergangenheit. Im Film heiraten zwei Menschen und müssen erleben, dass sie damit gegen das Recht verstoßen. Hoffen wir, dass sich die wahre Geschichte, die dem Film zugrunde liegt, nie mehr wiederholt. Seit 2. Februar im Kino WAS HAT UNS BLOSS SO RUINIERT Kino aus Österreich ist eher für seine ungeschönte Brutalität bekannt. Dieser Film ist so mild wie ein lauwarmes Breigläschen Bio-Karotte mit Pastinake. Die Wiener Hipster-Szene hat sich frei gemacht von existenziellen Konflikten. Dann bricht eine Art Naturgewalt in ihr Leben: Kinder. Alles wird anders und bedeutungsvoll. Aber vielleicht auch doch nicht. „Hätten wir halt den Bugaboo gekauft – wie alle!“ Seit 9. Februar im Kino Dieser Artikel ist in der März 2017-Ausgabe von L’Officiel erschienen