Filmtipps fürs Wochenende

07.10.2016

[caption id="attachment_27059" align="alignnone" ]filmstarts-filmtipps-kino-herbst-2016-lofficiel © 2016, Warner Bros. Entertainment[/caption] Die Tage werden kürzer – und die Filme umso besser! Zeit für unsere Filmtipps zum Wochenende Closet Monster Wunderkind Xavier Dolan hat Konkurrenz bekommen. Der kanadische Regisseur Stephen Dunn erzählt in poetischen Bildern vom Erwachsenwerden, inneren Dämonen und freundlichen Hamstern. Seit dem 6. Oktober im Kino SMS für Dich "Ich nenne es: Liebesfilm mit komödiantischen Elementen. Für eine Romantic Comedy nehmen die Emotionen in SMS für Dich einfach zu viel Raum ein. Es gibt ein ernsthaftes emotionales Thema, den Verlust eines geliebten Menschen, das trotz der Schwere mit einer gewissen Leichtigkeit erzählt wird. Ich liebe die Leichtigkeit des Lebens und ich finde das Leben wunderschön – und das ist auch das Gefühl, das ich mir bei Verlassen des Kinos wünsche." Das komplette Interview mit Karoline Herfurth über ihr Regiedebüt SMS für Dich gibt es hier auf L'Officiel.de. Seit dem 15. September im Kino Alice und das Meer Auch im Jahr 2016 ist ein Großteil von Schiffsbesatzungen männlich. Alice (Ariane Labed) hat es nicht leicht, sich als Mechanikerin auf dem Ozeanriesen „Fidelio“ in der Männerhierarchie durchzusetzen. Erschwerend für ihr Gefühlsleben kommt hinzu, dass der Kapitän ihr Ex ist, den sie immer noch heiß findet, aber an Land wartet ihr Freund auf sie. „Was auf dem Meer geschieht, bleibt auf dem Meer.“ Alice entdeckt das Meer als blaue Straße mit unendlichen Richtungsmöglichkeiten. Seit dem 15. September im Kino Europe, She Loves Europa hat Atemnot. Die Zeitungen titeln „Worauf wir uns noch verlassen können“. Regisseur Jan Gassmann hat zwar keine Antwort, aber er zoomt die Problematik des Kontinents in die kleinsten Einheiten. In Tallinn, Dublin, Thessaloniki und Sevilla folgt er Paaren bis in die Schlafzimmer. „Dazu sind Beziehungen doch da. Wenn alles um dich herum stressig ist, halten sie dich am Leben“, sagt eine der Protagonistinnen. Alle versuchen, Jobs zu bekommen, und schießen sich mit Drogen und Partys weg. Über ihrer Zukunft liegt ein ungewisser Schleier, aber ihre Gegenwart trotzt mit Gefühl. Seit dem 29. September im Kino Frantz Der Eurokrise kann man auch mit Freundschaftsbekenntnissen begegnen. In der deutsch-französischen Co-Produktion spielt Paula Beer eine junge Deutsche, die ihren Verlobten im Ersten Weltkrieg verloren hat. Ein mysteriöser Franzose (Pierre Niney) taucht eines Tages am Grab des Geliebten auf. Da entspinnt sich natürlich eine zarte Verbindung. François Ozon entschied sich für konsequentes Schwarz-Weiß. Historischer Eskapismus oder zeitloses Statement? Seit dem 29. September im Kino Dieser Artikel ist in der Oktober 2016-Ausgabe von L'Officiel erschienen.