Filmtipps fürs Wochenende

26.08.2016

[caption id="attachment_23663" align="alignnone" ]HEADER_Film_Lofficiel © Looping[/caption] Ab ins Freiluftkino! Klappe auf für unsere Filmtipps MAGGIES PLAN Immer wenn dieser Film nach einem der zahlreichen Festivals, bei denen er gezeigt wurde, im Netz auftauchte, war er gleich danach wieder verschwunden. Download gesperrt. Und das zu Recht: Auf der großen Leinwand ist Greta-Gerwig-und-Ethan-Hawke-Gucken viel schöner. Beide Schauspieler stehen für das Programmkino, das manchmal nervt, aber doch Freude macht, besonders wenn es die Probleme von jungen Frauen in der Großstadt verhandelt. Maggie (Gerwig) ist Mitte 30 und lässt sich künstlich befruchten. Auf einen Mann (Hawke) hat sie eigentlich nicht gewartet. Julianne Moore als dessen Frau Georgette macht das chaotische Glück perfekt. ab 4. August im Kino ALLES, WAS KOMMT Ein französisches Drama, in dem Isabelle Huppert mitspielt – das kann böse enden. Die Verletzungen etwa, die Huppert sich vor 15 Jahren in der Klavierspielerin selbst zufügte, lösen bis heute schmerzhafte Erinnerungen aus. Trotzdem sollte man sich von ihrer Besetzung als Philosophielehrerin nicht abschrecken lassen: Isabelle Huppert alias Nathalie übersteht die Trennung von ihrem Mann, der sie wegen einer Jüngeren verlässt, tapfer. Mit Alles, was kommt gewann Mia Hansen-Løve bei der diesjährigen Berlinale den Silbernen Bären für die beste Regie. ab 18. August im Kino LOWLIFE LOVE Es ist immer herrlich, wenn ein Film über sich selbst spricht. Wenn Schauspieler nicht in irgendwelche Rollen schlüpfen und Regisseure nicht hinter der Kamera verschwinden, sondern alle miteinander die Hölle ihres Berufslebens ausleben, bis auch der Letzte verstanden hat, wie mega- anstrengend und verdammt hart die Filmbranche ist. Vor allem in Japan, jedenfalls, wenn es nach dem Film Lowlife Love geht. Eiji Uchida rechnet so mit seinen potenziellen Arbeitgebern ab, dass man sich fragt, ob der Filmemacher pleite ist und unter Burn-out leidet. Seine Protagonisten zieht es als arme, sexbesessene Schauspieler und Regisseure in die Pornoindustrie. Und diese hat in Japan bekanntlich ganz eigene Ausprägungen. Mit irrsinnig viel Humor trägt Eiji Uchida die Beteiligten durch Lederfantasien und animalische Öffnungen. ab 18. August im Kino LOOPING Jella Haase ist das Beste, was dem deutschen Kino seit Langem passiert ist. Nach ihren Auftritten in Fack ju Göhte verzweifelt sie nun über ihre Gefühlswelt als Post-Teenager. In der Psychiatrie wird sie geheilt, aber nicht von den Ärzten. Der Stimmungshit für den Herbst. ab 25. August im Kino