Die Liste: Neue Ausstellungen in Berlin

06.04.2016

[caption id="attachment_14895" align="alignnone" ]Header-Olaf-Heine-Lofficiel ©Olaf Heine[/caption] Von Olaf Heine über Hamid Sulaiman bis Isa Genzken – in Berlin eröffnen in dieser Woche drei Ausstellungen, die man auch trotz des verlockenden Frühlingswetters nicht verpassen sollte 1. Olaf Heine im nhow Berlin Snoop Dogg, Farin Urlaub oder Iggy Pop – er hat sie alle vor die Linse bekommen. Bekannt für seine inszenierten Fotografien, lässt der Portraitfotograf seine berühmten Protagonisten wie ein Regisseur in verschiedene Rollen schlüpfen, vom melancholischen Denker bis hin zum knallharten Typen. Das Geheimnis seiner ausdrucksstarken Arbeiten liegt dabei in der engen Zusammenarbeit von Fotograf und Künstler. Die Ausstellung "Do Not Disturb" zeigt 45 seiner Portraits. [gallery ids="14896,14897,14898"] 7. April bis 11. September 2016. nhow Berlin. Stralauer Allee 3. Montag bis Sonntag von 10.00 – 18.00 Uhr. 2. Hamid Sulaiman in der Galerie CRONE Vom Assad-Regime verhaftet und gefoltert, gelang dem 30-jährigen Hamid Sulaiman 2011 die Flucht aus Syrien. Heute lebt der Architekt und Künstler in Paris. Seit seiner Ankunft in Europa hat er an einem Comic gearbeitet, der nun ausgestellt wird: Auf 280 Blättern berichtet er in "Freedom Hospital" vom Leben der Menschen in Syrien, vom Alltag der Jugend im Bürgerkrieg, von der permanenten Bedrohung durch das Assad-Regime und die IS Milizen. Hamids Zeichnungen erzählen also von dem, was hinter den Schlagzeilen meist nicht sichtbar ist, vom Zurechtkommen mit der täglichen Gewalt und der Normalität des Abnormalen. Unser Interview mit dem syrischen Künstler folgt bald! [gallery ids="14902,14925,14901"] 9. April bis 18. Juni 2016. Eröffnung: 8. April 2016 um 19.00 Uhr in der Galerie Crone. Rudi-Dutschke-Straße 26. 3. Isa Genzken im Martin-Gropius-Bau Isa Genzken gehört zu den radikalsten Künstlerinnen der Gegenwart, ihre Arbeiten beschäftigen sich mit der Schönheit für das Wesentliche und Absolute. Die Retrospektive "Mach dich hübsch" zeigt die Bandbreite ihrer Werke, die von Filmen, Zeichnungen, Ellipsoiden und Betonskulpturen bis hin zu narrativen Collagen und in Bildmontagen integrierten Alltagsgegenständen reicht. Verspielt, unorthodox und gelegentlich knallbunt, ist ihre Kunst aber alles andere als oberflächlich. [gallery ids="14921,14908"] 9. April bis 26. Juni 2016. Martin-Gropius-Bau. Niederkirchnerstraße 7. Mittwoch bis Montag von 10.00 – 19.00 Uhr.