Reise

In einer anderen Welt

Sehnsuchtsort: Das Finolhu Resort lädt zum ultimativen Inselerlebnis ein
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Puderfeiner Sand, türkisblaues Wasser und Robinson Crusoe Feeling – die Malediven sind der Inbegriff für traumhaften Strandurlaub. Der Inselstaat erstreckt sich über 871 Kilometer in Nord-Süd-Richtung bis kurz südlich des Äquators. Insgesamt gibt es 26 Atolle mit über 1000 Inseln. Alle intenationalen Flüge landen auf dem Flughafen der Hauptinsel Malé. Von dort geht es per Speed-Boot in die umliegenden oder per Wasserflugzeug in die weiter entfernten Atolle. 

Eines der ursprünglichsten ist das Baa-Atoll im Norden der Malediven. Um die noch intakte Flora und Fauna des Kleinodes zu schützen, wurde die Region von der UNESCO zum geschützten Biosphärenreservat erklärt.  Dieses Atoll mit seinen vielen Nuancen von Blau liegt am Rande des offenen Ozeans, wo das Wasser in eine große Tiefe abfällt. Die geografische Lage ist weltweit einmalig. Riffe, Überhänge und so genannte Thilas, das sind kleine rundliche Unterwasserberge, bieten einen natürlichen Lebensraum für etwa 1200 verschiedene Riffarten. Das Baa-Atoll ist der weltweite Hot-Spot für Manta-Rochen. Mitten drin liegt das Finolhu Resort. Es wurde 2016 erbaut – und im Mai 2019 von den Seaside Hotels übernommen. Es ist das erste Hotel auf den Malediven in deutschem Besitz. Der Name bedeutet übersetzt Sandbank. Anders als auf vielen anderen Inseln, kann man hier richtig weit laufen. Das Resort erstreckt sich über vier Inseln, seine Strände sind rund zwei Kilometer lang – auf Finolhu bekommt man keinen Koller. Tropisches Grün säumt die Sandwege auf der Hauptinsel wie in einem botanischen Garten. In Einklang mit einer Umweltstudie wird auf dem Baa-Atoll für jedes Hotel festgelegt, was wie gebaut werden darf und wie Dinge in Stand gehalten werden müssen. Um Müll durch Plastikflaschen zu vermeiden, hat das Finolhu Resort eine eigene Anlage zum Abfüllen von Trinkwasser geschaffen. Und ein hoteleigener Meeresbiologe kümmert sich um das verantwortungsvolle Miteinander von Gästen und Umwelt.

Nach dem Motto »vom Bett ins Wasser« kann in unterschiedlichen Villen gewohnt werden. Ob direkt am Strand oder auf Pfählen über dem Wasser – alle Unterkünfte bieten viel Platz, Komfort und ein hohes Maß an Privatsphäre. Über die Hälfte der Villen hat einen eigenen Pool. 
Der Blick aufs Wasser, die Füße im Sand – das Crap Shack liegt am Ende der Sandbank und ist 20 Minuten zu Fuß von der Hauptinsel entfernt. In der Bretterhütte kann der Morgen bei Croissants und Kaffee begrüßt werden. Fine Dining lautet das Credo im Restaurant Kanusan. Auf eine geschmackliche Reise in den Norden Afrikas geht es im BaaHaa-Grill. Wem nach Action ist, macht einen Abstecher in den großen Spa-Bereich: Massagen von geschulten Therapeuten, schwitzen im Gym oder eine Tennisstunde bei Weltklassespielern wie Sascha Zveres und Dominika Cibulková – es bleiben keine Wünsche offen.

Getoppt wird das Inselerlebnis nur noch durch eine Nacht in der Finolhu Bubble. Ganz einsam am Ende der Insel verbringt man in der durchsichtigen Blase eine Nacht unter dem Sternenhimmel. Wach oder schlafend – hier spürt man ein Gefühl von Unendlichkeit.

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