Reise

Kulturelles Nass

Badekultur zelebrieren: In den Aman Hotels kommen Geist und Körper auf regionale Art und Weise in Balance
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Die ersten größeren Badeanstalten gab es schon rund 2500 Jahre vor Christus in der Hindu-Kultur. Die Wasserversorgung erfolgte über Brunnen und die Größe der Anlagen deutet an, dass sie damals auch schon zum Vergnügen genutzt wurden. Die Anfänge der europäischen Badekultur liegt in der Antike. Im 5. Jahrhundert v. Chr. entstanden öffentliche Badeanstalten mit einem Becken und Wannen sowie einem Salbraum. Ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. wurden öffentliche Bäder zu einer verbreiteten Einrichtung in griechischen Städten. Sie hatten sowohl in Rom als auch in Griechenland eine große soziale Bedeutung. Ein typisches römisches Badehaus verfügte schon damals über Umkleideräume, eine Art Sauna (Laconium), ein Warmbad (Caldarium) oder ein Kaltbad (Frigidarium). Die japanische Onsen-Kultur geht zurück auf das 6. Jahrhundert nach Christus. In vielen religiösen Zeremonien und Ritualen spielt bis heute Wasser als Zeichen der Reinigung eine wichtige Rolle. Spätestens im Mittelalter entdeckte man auch in Europa die heilende Wirkung von Mineralquellen und die ersten Heilbäder wie zum Beispiel Bad Aachen entstanden.

Egal, ob die Traditionsbäder Europas, das Hamam im Orient oder die Onsenkultur in Japan – die Bade- und Reinigungsrituale sind tief in der Geschichte eines Landes verwurzelt und spiegeln die ganz individuelle kulturelle Seite wieder. Und auf diese wird in sämtlichen Häuser der Aman-Gruppe viel Wert gelegt. Sie sind so gestaltet und gelegen, dass sie sich in ihre Umgebung einfügen, um mit ihrem Design das jeweilige Lokalkolorit zu reflektieren und ein Gefühl der Zugehörigkeit zur örtlichen Gemeinschaft aufkommen zu lassen und das spiegelt sich auch in den sehr unterschiedlichen Angeboten rund um das Thema Badekultur wieder. So leitet zum Beispiel im Amandari auf Balit eine Jero-Priesterin durch ein spirituelles Reinigungsritual an einer heiligen Stätte in der Kintamani Region in der Umgebung des imposanten Vulkans Batur. In der Gangtey Lodge des Amankora schwelgen die Gäste in einem traditionellen Himalaja-Hot-Stone-Bad vor der elementaren Naturkulisse des bhutanischen Gebirges. Die auf den vier Elementen - Erde, Wind, Feuer und Wasser – beruhende, traditionelle Heilkunde der Navajo Völker liefert die Inspiration für zahlreiche Behandlungen, die in dem 2.322 Quadratmeter großen Spa des Amangiri in Canyon Point, Utah (s. Foto Oben) angeboten werden.

Von Japan über Bhutan und Vietnam bis nach Indien, Marokko und die USA, in den Hotels von Aman können Gäste mittels der Tradition des Badens in die Sinnes- und Lebenswelt anderer Kulturen eintauchen und dabei einen Moment »Aman« (zu Deutsch »Frieden«) für Körper und Geist erfahren.

 

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