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Ikonisches Design, wegweisende Technologien und handwerkliche Präzision – Mykita und Leica machen nun gemeinsame Sache
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Das Label »Made in Germany« steht für Qualität, kontrollierte Produktionsbedingungen sowie hohe Verarbeitungsstandards und hochwertige Materialien. Zu verdanken haben wir es den Briten. Am 23. August 1887 erließen sie den Merchandise Marks Act. Das Britische Handelsmarkengesetz besagte, dass Produkte aus Deutschland von diesem Tag an die Aufschrift »Made in Germany« tragen mussten. Damals wollten sich britische Hersteller, allen voran Messerhersteller aus Sheffield, gegen billige Massenware aus Deutschland schützen. Der Plan diese Produkte so aus dem Markt zu verdrängen, schlug jedoch fehl. Schnell holten die Hersteller aus dem Kaiserreich in Qualität und Verarbeitung auf und die Herkunftsbeschreibung wurde ein Zeichen für Qulität und führte unter anderem dazu, dass die deutsche Wirtschaft explosionsartig wuchs. Noch heute genießt es einen hervorragenden Ruf auf der ganzen Welt. Nicht zuletzt auch durch Marken wie Leica oder Mykita.

Während Leica schon seit 1914 für herausragende und hochwertige Kameras Made in Germany steht, setzt die Berliner Brillenmanufaktur Mykita seit 2003 auf innovatives und hochwertiges Design. Nun haben beide Firmen sich für eine spannende Kooperation zusammengetan. Sie eint die Haltung, Produkte ganzheitlich zu entwickeln und diese mit wegweisenden Technologien und in handwerklicher Präzision zu fertigen. 

Die MYKITA | LEICA Kollektion wurde in Kooperation mit dem Designstudio von Leica entworfen und im MYKITA HAUS in Berlin handgefertigt. Sie umfasst Sonnen- und Korrekturbrillen und zeichnet sich durch ihr ikonisches Design aus, das mit überragender Funktionalität einhergeht. Perfekt ineinandergreifende mechanische Lösungen und Materialverbindungen zeugen von der Präzisionstechnik des unverwechselbaren Designs von Leica und schaffen eine Brille mit unverkennbarer Ästhetik. 

Die Debüt-Kollektion besteht aus zwei Designkonzepten: Einer Modellserie aus Edelstahl und einer Hybrid-Linie, die Edelstahl mit Mylon kombiniert, einer mittels 3D-Drucktechnik hergestellten Materialinnovation von Mykita. Der markante Obersteg aus dem innovativen Material ist dabei mehr als ein Stilelement: Er schließt auch die Lücke zwischen Rahmen und Augenbraue des Trägers, um die Augen vor Sonneneinstrahlung zu schützen und spiegelt die Funktion einer Gegenlichtblende für Kameras wider. Eine eigens entwickelte Oberfächenstruktur bei den Modellen aus reinem Edelstahl verweist auf die charakteristische Rändelung von Kameraobjektiven.

 

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