Popkultur

Filmtipps: Neu im Kino

von L'Officiel Germany
10.07.2017
Sofia Coppolas "Verführten”, die Filmbiografie der Rap-Legende 2pac und ein untergehender Sonnenkönig
All Eyez On Me

All Eyez On Me

Lang erwartetes Biopic über den Rapper Tupac Shakur, der 1996 mit nur 25 Jahren einem bis heute nicht restlos aufgeklärtem Attentat zum Opfer fiel. Der Film, benannt nach einem seiner einflussreichsten Alben “All Eyez On Me”, porträtiert die Lebensgeschichte des Rappers und wirft auch einen Blick auf die politischen Hintergründe der amerikanischen Hip Hop Kultur der 1980er und 1990er. Ob der Film dem Werk des Künstlers, der genau einen Tag nach dem deutschen Kinostart 46 Jahre alt geworden wäre, gerecht werden kann, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Seit dem 15. Juni im Kino

Innen Leben

Innen Leben 

Während vor den Türen der Lärm des syrischen Bürgerkrieges dröhnt, suchen immer mehr Zivilisten Schutz in der Wohnung von Oum Yazan, die mit ihren drei Kindern, dem Schwiegervater und anderen Nahestehenden darauf wartet, dass ihr Mann nach Hause kommt. In kammerspielartiger Nahsicht begleitet dieses bewegende Drama 24 Stunden im Leben dieser Menschen inmitten des Kriegsalltags.

Seit dem 22. Juni im Kino

Die Verführten

Die Verführten

Virginia zu Zeiten des amerikanischen Bürgerkriegs: ein verletzter Soldat (Colin Farrell) verirrt sich in feindlichen Gebieten und wird von einer jungen Frau aufgefunden, die ihn in das nahe gelegene Mädcheninternat von Martha Farnsworth (Nicole Kidman) bringt. Nach drei Kriegsjahren leben dort, völlig isoliert von der Außenwelt, nur noch die Schulleiterin, die Lehrerin Edwina Dabney (Kirsten Dunst) und fünf Schülerinnen. Die häusliche Ordnung gerät nach kürzester Zeit durch den männlichen Gast ins Wanken erfüllt sich mit einer Atmosphäre aus Begierde und Rivalität. Sofia Coppola erhielt für ihr Remake des Films von 1971 den Preis der besten Regie in Cannes. Damit ist sie nach Julija Solnzewa (1961) erst die zweite Frau die in dieser männlich dominierten Kategorie ausgezeichnet wurde und geht wohlverdient in die Filmgeschichte ein.

Seit dem 29. Juni im Kino

Dries

Dries

Der Filmemacher Reiner Holzemer begleitete ein Jahr lang den kreativen Schaffensprozess des Modedesigners Dries Van Noten, der damit erstmals einen intimen Einblick hinter die Kulissen seiner außergewöhnlichen Kollektionen gewährt. Bekannt für seine unabhängige Position in der Modewelt, abseits von gängigen Trends, entwirft der belgische Designer beeindruckende Kreationen aus eigenen Prints, Stickereien und Stoffen. Diese dokumentarische Augenweide sollte keinesfalls verpasst werden!

Seit dem 29. Juni im Kino

Der Tod von Ludwig XIV.

Der Tod von Ludwig XIV.

Jean-Pierre Leaud, der durch den Antoine-Doinel-Zyklus des Nouvelle Vague Regisseurs François Truffaut berühmt wurde, spielt in diesem Historienfilm den sterbenden Ludwig XIV. Der mehrfach ausgezeichnete Film von Albert Serra ist eine wundervoll opulente Inszenierung der letzten Tage des Sonnenkönigs auf der Bühne der Versailler Performanz. In diesem Sinne: Le roi est mort, vive le roi!

Seit dem 29. Juni im Kino

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