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Nicht einfach nur eine Jacke

Mit dem »Oblique-Anzug« zollt Kim Jones Christian Dior Tribut
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Im Herbst/Winter 1950/51 entwarf Christian Dior seine »Oblique Kollektion«. Und der Name war auch schon hier Programm. Denn oblique heißt übersetzt schräg und so wurde die Silhouette betont und modelliert durch einen diagonalen Schnitt. Einmal mehr bewies der Modeschöpfer so, wie sehr ihm die Schneiderkunst am Herzen lag. 

»Der Name allein deutet darauf hin, dass der Wagemut dieser Kollektion immer mit der Würde im Einklang steht«, so der Couturier

Für die aktuelle Winter-Kollektion greift Designer Kim Jones die Merkmale der Linie wieder auf. Inspiriert von dieser innovativen Eleganz, hat er den »Oblique« Anzug für Herren, der das Tailoring der Maison auf moderne und virtuose Weise widerspiegelt, entworfen. Durch den diagonalen Schnitt werden Anleihen zum Kimono deutlich. Die Liebe für die japanische Kultur teilt Kim Jones mit dem Gründer des französischen Modehauses. Während sich Dior aber mit der mythologischen Seite des Inselstaates befasst, lässt Jones die moderne aktuelle Kultur von Nippon auf sich wirken und setzt dies in seinen Entwürfen um.

Video und Bilder geben einen Einblick in die Fertigung dieser Hommage-Kreation in den Dior Ateliers in Paris. Handwerkskunst auf höchsten Niveau.

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