Kunst

Ort der Kreativität

Im Rahmen der Milano Arch Week 2019 präsentieren die Armani / Silos eine Zusammenarbeit mit der Universität Politecnico di Milano
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Sie sind ein Ort des Stils, der Kreativität und der Innovation: die Armani / Silos. Zum 40. Jubiläum seiner Marke im Jahr 2015 ließ sich Giorgio Armani ein eigenes Denkmal bauen. Und wer den Einkleider von Hollywood kennt, weiß, dass sein Stil zwar minimalistisch ist, aber es ihm dennoch nicht an Größe fehlt. Das beweist auch der imposante Betonbau an der Via Bergognone. Er liegt mitten im Kunstdistrik, das MUDEC (Museo delle Culture) ist gleich um die Ecke und vis-a-vis vom Teatro Armani, wo die Büros der Modemarke untergebracht sind und die Schauen gezeigt werden. Früher war der Klotz mal ein Getreidesilo, vor ein paar Jahren hat Armani den 45.000qm großen Bau gekauft und ihn in Vorbereitung auf das Jubiläum in ein Museum verwandelt. Die Vergangenheit wurde bewusst im Namen weitergeführt: Armani / Silos – immerhin sei Mode ja schließlich Futter für die Seele.

Auf drei Etagen wird die Modegeschichte der italienischen Kultmarke gezeigt. Zudem ist es die Mission der Armani / Silos seit der Eröffnung Talente zu fördern und neue Generationen von Kreativen zu unterstützen. Nach Initiativen für junge Menschen aus den Bereichen Mode, Kino und Fotografie hat Giorgio Armani nun die Architektur ausgewählt. Im Vorfeld der MIlano Arch Week (20. bis 26. Mai) startet Armani / Silos eine neue Zusammenarbeit mit dem Politecnico di Milano: das About Future-Projekt. Diese Gemeinschaftsausstellung umfasst rund fünfzig der bedeutendsten studentischen Abschlussmodelle und andere, die von jungen Architekturabsolventen produziert wurden.

»Ich habe Armani / Silos als einen Ort konzipiert, an dem Kreativität gefördert und neue Ideen angeregt werden sollen, um junge Menschen zu ermutigen, sich auszudrücken. Gerne gebe ich den Architekturstudenten des Politecnico di Milano Raum für eine so aussagekräftige Ausstellung, die zum Nachdenken über wichtige Themen wie Nachhaltigkeit und Innovation anregt«, so Giorgio Armani.

Die Arbeit der Studierenden konzentriert sich auf die Komplexität der Transformation von Städten, Landschaften und Lebensbedingungen und befasst sich mit der Suche nach einem neuen und nachhaltigen Gleichgewicht zwischen Künstlichem und Natürlichem. Die Präsentation der Modelle in der Ausstellung ist so strukturiert, dass sie ein Mosaik von Architekturen bietet und Teile neuer Visionen zeigt, die von einer eindrucksvollen Projektion perspektivischer Teile begleitet werden. Die Ausstellung läuft noch bis zum 28. Juli 2019.

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