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Vor 20 Jahren ging Net-A-Porter online und revolutionierte den Luxus-Shopping-Sektor
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Kaum zu glauben, aber vor zwanzig Jahren wurde Luxusmode ausschließlich stationär geshoppt. Die Verantwortlichen von Gucci, Givenchy und Co. gingen davon aus, dass sie mit Online-Retail ihrem Image schaden könnten, weil sie das begehrte Gut so einer breiten Masse zur Verfügung stellen würden. 

Natalie Massenet begann bereits 1999 damit Luxusmarken zu umwerben, um sie für ihr neues Projekt zu gewinnen. Obwohl sie als ehemalige Mitarbeiterin des Condé Nast Magazins Tatler eine gute Expertise in Sachen Luxus hatte, wurde auch sie zuerst abgelehnt. Im Jahr 2000 war es dann endlich soweit: Net-A-Porter ging online und die Efolgsgeschichte begann. Bereits 2004 waren Big Player wie Chloé, Marni, Pucci, Missoni, Miu Miu oder Marc Jacobs mit dabei.

Zum Konzept gehörte neben schillernden Namen auch exklusive Verpackung, ganz so wie beim Edel-Shopping in der New Bond Street, der Madison Avenue oder dem Ginza District. Jede Bestellung wird bis heute in hübschen schwarz-weißen Verpackungen samt Satinschleife und einem Meer von Seidenpapier versendet. Zwanzig Jahre später ist aus dem einstigen Start-up ein Gigant geworden. Mittlerweile gehört YNAP, wie das Unternehmen jetzt heißt, zur weltweit agierenden Richemont-Gruppe.

Neben dem Angebot für Frauen auf Net-A-porter gibt es heute auch einen Männer-Shop (MR PORTER), eine Reise-Plattform (Jet-A-Porter) und einen Marktplatz für nachhaltige Mode NET SUSTAIN.

»Wir sind sehr stolz und zufrieden, einer Gemeinschaft unglaublicher Frauen aus der ganzen Welt zu dienen. Aufregung, Freude und die allerbeste Mode der Welt an deine Türen zu bringen, das ist es, was uns antreibt und inspiriert. Es ist diese Beziehung, die zählt. Ihr seid diejenigen, die wir im Kopf haben und die wir beeindrucken wollen: Das ist der Grund, warum wir zur Arbeit kommen und was uns dazu bringt, die Erwartungen immer wieder übertreffen zu wollen«, erklärte Net-a-Porter-Präsidentin Alison Loehnis zum zwanzigsten Geburtstag.

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