Fashion Week

Tauchgang in die griechische Mythologie mit Max Mara

Chefdesigner Ian Griffiths legt sich für das italienische Modehaus ins Ölzeug
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Max Mara Spring 2019

Max Mara bringt die Heldinnen der epischen Erzählungen und Mythen wieder auf ihre Throne zurück: über Penelope, Amphitrite bis zur Hexe Kirke, verkörperten die Entwürfe der Frühjahrsshow 2019 die Kraft der wichtigsten weiblichen Figuren der griechischen Mythologie. Vor allem die Frau Poseidons, Amphitrite prägte die Entwürfe des Chefdesigners, Ian Griffith. 

Gewachste Trenchcoats, in den klassischen Tönen des Labels, wirken fast wie Ölzeug für die Abenteuer des Alltags, wie eine Reise über den tobenden Ozean oder zum Büro. Die sonst neutral gehaltene Farbpalette wird durch Outfits mitsamt Seemann-Tasche in prägendem Gelb gebrochen. Auf hoher See muss man schließlich auch gesehen werden. 

Griffiths schöpft seinen Inspirationsfluss auch aus dem Archiv des Hauses. Hier dienen die Entwürfe von Anne-Marie Beretta, Chefdesignerin der Marke in den 80er Jahren, als Vorlage. Druckknöpfe und asymmetrische Drapierungen, kastige Schultern, mit breiten Gürteln taillierte Röcke und Kleider erinnern an die Sanduhr-Silhouette der Eighties. Volants, gerüscht wie am Meeresgrund schwingende Seeanemonen, verzieren die Struktur der klassischen Jacken und Regenmäntel. 

Mythen und Erzählungen verändern sich über die Jahrhunderte nur selten. Jede Generation zieht ihre eigenen Schlüsse aus diesen frühen Ratgebern. Für Max Mara heißt es: bemäntelt euch!  

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